Automatenliteratur - Literaturstrips aus dem Automaten
Interaktives Fotoliteraturprojekt
Der Literaturautomat ist ein grenzgängerisches, interaktives Projekt zwischen Literatur, Poesie und Fotografie. Autorinnen und Autoren machen in einem eigens dafür adaptierten Automaten literarische Momentaufnahmen von Besucherinnen und Besuchern, die diese nach ca. 3 Minuten Wartezeit mitnehmen können.
Der im öffentlichen Raum Salzburgs im Rahmen von Podium10 aufgestellte Literaturautomat dient der Aufnahme von literarischen Porträts als spontanes, schriftliches Erinnerungsbild - sei es in Form einer Miniatur, eines Gedichts, eines Satzes. Diese zeichnen ein komplexes Bild von speziellen Momenten, Inszenierungen der Fotografierten. Dabei entsteht im Kontext der Gegenwart des jeweils Anderen im Bild eine eigene Atmosphäre. Über einen poetisch-spielerischen Zugang bildet diese Fotoserie rätselhafte, in sich geschlossene und dennoch miteinander verwobene Geschichten.
Autor/innen: Thomas Ballhausen, Augusta Laar, Judith Pfeifer, Sophie Reyer und Jörg Zemmler
Idee / Konzept: Judith Pfeifer
TERMIN
Betriebszeit: Samstag 19. März 2011, 10:00-20:00 Uhr, Platzl, am Anfang der Linzer Gasse, 5020 Salzburg
AUTOMATENLITERATUR__
eingereicht von Judith Pfeifer
Eine Maschine, die geeignet ist, das Automatenfototrauma („Dieses totäugige, hängebackige Monster soll ich sein?“) nachhaltig zu heilen. Statt in fehlfarbigen Pausbackenbildern portraitiert der Literaturautomat die KundInnen literarisch. Über den genauen Mechanismus des Apparats (écriture automatique? mechanische Muse? Geistesblitz & Entwicklungslyrik?) lassen uns die Betreiber (Judith Pfeifer, Sophie Reyer, Jörg Zemmler und Thomas Ballhausen) im Unklaren. Sie versprechen aber, dass im März 2010 im öffentlichen Salzburger Raum alle jene, die sich 3 Minuten Zeit nehmen, sich für die Aufnahme in die Kiste zu setzen, ein literarisches Automatenportrait erhalten. Jurybegründung
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